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Er lacht mir ins Gesicht, wenn ich ihn schimpfe!

11 Jan 2019

Das kommt vor! Durchaus!

 

 

Habe ich mein Kind nicht erzogen? Welche Einflüsse bewirken eine derartige Unhöflichkeit und Frechheit? Ich schäme mich für mein Kind!

 

Das sind Gedanken, die den Eltern durch den Kopf gehen, wenn sie das Kind sehen, das sie gleichsam auslacht, ihnen die lange Nase zeigt, während sie es zurechtweisen, korrigieren, ja, ihm dadurch ja helfen wollen.

 

Aber was hier passiert, lässt ihnen den Zorn aufsteigen und leicht beginnt eine gefasste Mutter dann zu schreien, ein gelassener Vater sogar zu schlagen.

 

Liebe Eltern, da sind wir alle ganz daneben.

 

Bitte lasst es Euch sagen, diese Reaktion ist falsch, grundsätzlich falsch.

 

Denn Ihr habt das Grinsen Eures Gegenübers nicht richtig verstanden. Er ist in Not!

 

Hier ein kleiner Auszug aus dem Buch „Wortlos sprechen“ von Rudi Rhode und Mona Sabine Meis aus dem Oesch Verlag 2004:

 

„Pädagogen berichten immer wieder, dass die sich provoziert fühlen von Schülerinnen und Schülern, die lächeln, sobald sie aufgefordert werden, ihre Hausaufgaben vorzutragen oder an die Tafel zu kommen: „Die grinsen mich dann blöd an.“ Die betreffenden Lehrer missdeuten das ängstliche Lächeln als aggressives Lächeln. Die heimliche Botschaft dieses Lächelns der Schülerinnen und Schüler lautet jedoch: „Bitte tun Sie mir nichts. Ich empfinde die an mich gestellte Aufgabe als Angriff von Ihnen. Bitte verschonen Sie mich, indem Sie die feindliche Handlung einstellen und einen anderen Schüler anstatt meiner aufrufen.“

Die lächelnden Schüler wählen die Strategie der Besänftigung zwecks Abwehr der Gefahren; provokative Absichten liegen ihnen fern.“

 

Soweit aus wissenschaftlicher Sicht eine Bewertung des „versöhnen wollenden“ Lachens.

 

Was also ist die richtige Reaktion auf ein Kind, von dessen Lächeln wir uns provoziert fühlen? 

Bleiben wir doch ruhig. Verzichten wir innerlich auf unseren Anspruch gegenüber dem Kind. Lassen wir einige Minuten verstreichen, bis sich unser innerer Zorn gelegt hat (Zur Ausrede mal ein WC-Besuch ist oft eine gute Lösung!).

 

Dann lassen wir uns doch die Lage von unserem Kind erklären, in die wir es gebracht haben. „Was ist los in Dir?“

Schrauben wir unsere Ansprüche herunter! Stattdessen bauen wir Liebe und Annahme auf.

 

Auch Dich selbst sollst Du annehmen, auch mit Dir und Deiner Leistung zufrieden und glücklich sein! 

 

Und beten wir zum Hl. Geist, dass er uns die vielen inneren Vorgänge begreifen lässt, oder uns einfach gut auf sie reagieren lässt, auch wenn wir nichts begreifen!

 

Ein gutes und gesegnetes Wochenende!

 

 

 

 

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