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Das Bauchbaby (14), Medikamente, Drogen, Stresshormone

8 Oct 2018

Seit dem Contergan Skandal, bei dem tausende von Kindern mit Missbildungen zur Welt
kamen, weil ihre Mütter ein Medikament gegen die morgendliche Schwangerschaftsübelkeit
namens Contergan eingenommen hatten, gehen Schwangere zumeist reflektierter mit der
Einnahme von Medikamenten um. (vgl. „Der Fall Contergan‘‘ von Gregor Delvaux de Fenffe,
2014: http://www.planetwissen.
de/gesellschaft/medizin/geschichte_der_arzneien/pwiederfallcontergan100.html
07.02.2016)

 

Drogen

Kinder drogenabhängiger Mütter sind nach der Geburt ebenso abhängig und leiden unter
gleichartigen Entzugserscheinungen. Dementsprechend müssen die Neugeborenen dann auch
medizinisch versorgt werden. (vgl. Alberti, 2002, S.142)

 

Mangel an Glückshormonen

Ein Beispiel für ein Glückshormon ist das Hormon Oxytocin, welches bei Glück,
Entspannung und innerem Frieden ausgeschüttet werden kann. Auf die pränatale Phase
bezogen steigt der Oxytocinspiegel bei zärtlichem Körperkontakt, Berührung und beim
liebevollen Umgang mit dem Kind.
Bei einem Experiment an Mutterschafen wurde gezeigt, dass Muttertiere, bei Trennung von
Lamm und Mutterschaf, das Lamm nicht mehr annahmen, weil ihr Oxytocinspiegel niedriger
war als gewöhnlich. Als man den Muttertieren das Glückshormon verabreichte, zeigten sie
wieder ein gesteigertes Interesse an ihren Lämmern.

 

Mütter, denen das Kind nach der Geburt sogleich weggenommen wird, verspüren des Öfteren
ein Gefühl der Leere und des Verlustes. Zum Glück von Kind und Mutter hat sich durch die
vorher genannten Ergebnisse einiges in den Kliniken getan und es wurde dem Kontakt von
Mutter und Neugeborenem ein höherer Stellenwert zugewiesen.
(vgl. Alberti, 2002, S. 152-153)

 

Stresshormone

Ein erhöhter Cortison- und Adrenalinspiegel in der pränatalen Phase steht nach dem heutigen
Stand der Wissenschaft im Zusammenhang mit psychischen Problemen wie chronischer
Nervosität, Aggressivität und Angst. Laut einer neunjährigen Studie einer Belgierin namens
Bea van de Bergh vom Familienforschungszentrum Brüssel wurzeln Probleme von Kindern
wie Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität, Lern- und Konzentrationsschwächen in zu
hohen und zu lange andauernden Stressbelastungen der Mütter. Da diese Krankheiten in
unserer Gesellschaft immer häufiger werden, sollte ein bewussterer Umgang mit der
Bewältigung von Stress während der Schwangerschaft angestrebt werden.
(vgl. Alberti, 2002, S.151-152)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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