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Das Bauchbaby (13) Hormone und ihr Einfluss auf das ungeborene Kind

11 Sep 2018

 Ein Biologe und Psychologe aus Amerika namens W.B. Cannon untersuchte die direkte Wirkung von Katecholaminen (Katecholamine: Substanzen wirken als Transmitter (Botenstoffe) im autonomen Nervensystem: z. B. Dopamin und Epinephrin) auf ruhige Tiere.
Diese Botenstoffe wurden dem Blut von verschreckten Tieren entnommen, um dann einem ruhigen Tier in die Blutbahn injiziert zu werden. Die ruhigsten Tiere reagierten nach einigen Sekunden mit verstörtem Verhalten. Der menschliche Körper reagiert ebenso mit physiologischen Reaktionen auf Hormone.
Auf das ungeborene Kind bezogen, kommen die Hormone von der Mutter und nicht von einer Spritze und es wird durch deren Ausschüttung aus seinem jeweiligen Zustand herausgerissen.
(vgl. Verny, 1981, S. 36-37)
Wie wirkt sich also zum Beispiel eine kurze Situation des Erschreckens der Mutter auf das Bauchbaby aus? Das Kind reagiert nur kurzfristig darauf. Bei Versuchen wurden keinerlei psychische oder körperliche Schäden des Babys entdeckt.

Ganz anders sieht es aber bei langanhaltenden persönlichen Belastungen der Mutter aus, beispielsweise bei einer kurz bevorstehenden Trennung vom Ehemann. Ein amerikanischer Psychologe, Dr. Dennis Stott, führte Untersuchungen an 14 schwangeren Frauen durch, die unter jenen langanhaltenden Belastungen litten. Zehn von den Müttern brachten Kinder mit physischem oder emotionalem Schaden zur Welt. Den Überlegungen von Thomas Verny zufolge können diese Störungen nicht nur von Hormonen ausgelöst worden sein, denn sonst
würden alle 14 Kinder ein Handikap haben. Vielmehr geht er davon aus, dass einige der Bauchbabys spüren konnten, dass die Sorgen der Mutter sie nur indirekt betrafen und jene zehn anderen Kinder die direkte „Bedrohung“ wahrnahmen. Mit ,,direkter Bedrohung“ sind die Überlegungen der Mutter bezüglich einer Abtreibung gemeint. Auf diese Fragen ging Dr. Stott aber nicht näher ein. (vgl. Verny, 1981, S.38-39)
Hormone verursachen im Körper natürlicherweise nicht nur eine Reaktion, die sich negativ auf den Menschen auswirkt. Das Bauchbaby wird auch von Glückshormonen profitieren, zum Beispiel dann, wenn die Mutter Freude verspürt, Schokolade genießt oder Sport betreibt, und dies zeigt eine ebenso starke Wirkung auf das ungeborene Kind.

 

Negative Einflüsse auf das ungeborene Kind

 

Schädliche Faktoren
Über die Nabelschnur gelangen neben den lebensnotwendigen Nährstoffen, dem Sauerstoff und der Flüssigkeit auch beinahe ungefiltert Medikamente, Alkohol, Nikotin oder Umweltgifte zum ungeborenen Kind.

Auch Mangelernährung schadet dem Fötus und lässt eine optimale Entwicklung nicht zu. All diese Faktoren beeinflussen die Freisetzung von Boten- und Signalstoffen, gegen die sich das Kind nicht wehren kann. Es ist möglich, dass sich das Kind an diese unüblichen Erregungen des Gehirns gewöhnt, wodurch es zu anhaltenden Reaktionen kommt, die normalerweise nur bei Notfällen eintreten. Das Gehirn passt sich an die Störungen an, wodurch die Entwicklung anderer Strukturen des Gehirns sich nicht mehr fortsetzen kann. Je besser es sich aber anpasst, desto mehr verlangt das Gehirn nach dieser Erregung. Vermindert sich diese Erregung jedoch wieder, so versucht der Fötus durch eine gesteigerte Aktivität diese aufrechtzuerhalten. Das Kind wird die Folgen tragen
müssen und es ist sehr schwer, diese rückgängig zu machen.
(vgl. Hüther/ Krenn, 2013, S.110-115)

 

Schlafstörungen, Entspannungs- und Abschaltprobleme, aber auch eine ständige Unruhe des Neugeborenen können mit den anhaltenden Stresszuständen der Mutter während der Schwangerschaft erklärt werden. Das sogenannte Schreibaby-Syndrom kann in diesen Zuständen wurzeln. Diese Babys schreien in den ersten Wochen nach der Geburt unaufhörlich und lassen sich durch nichts beruhigen. Dadurch beginnt ein erneuter Kreislauf aus Stresszuständen, Schlafmangel und Problemen beim Füttern des Kindes.

Speziell dafür wurden „Schreiambulanzen“ gegründet, in denen auf die Eltern und das Kind eingegangen wird. (vgl. Alberti, 2007, S. 149)

 

 

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