Musik-Genuss des Ungeborenen Das Bauchbaby (11)


Musik kann sehr beruhigend auf das Kleine im Mutterleib wirken. Die Musik, die es im Uterus zu hören bekommt, wird den Musikgeschmack des späteren Lebens prägen. Dabei spielt die Mutter natürlich eine wichtige Rolle: Sie entscheidet, was das Baby hören darf. Natürlich bekommt das Bauchbaby mit, welche Musik seine Mutter verehrt, allerdings kann es selbst entscheiden, ob es diese als angenehm empfindet oder nicht. Wenn die Mutter beispielsweise vor Freude zu einer Musik tanzt oder mit großer Begeisterung ein Instrument spielt, so reagiert das Kleine, und das schon ganz früh. Jedoch haben auch Bauchbabys einen eigenen Geschmack. Sie würden harmonische und klassische Musik der Rockmusik vorziehen. (vgl. Rijt/Plooij, 2009, Position 509-527)

Diese Erkenntnisse ließen sich mit einem Versuch untermauern: „Man spielte zwanzig Frauen, die in der 30. bis 40. Woche schwanger waren, Musik zweier unterschiedlicher Stilrichtungen vor, und zwar über Kopfhörer. Die Babys im Mutterleib konnten die Musik also nicht hören. Mit Ultraschall wurde ihr Verhalten beobachtet. Das Resultat: Sie bewegten sich weniger, und ihr Atem ging deutlich langsamer, wenn die Mutter diejenige Musik hörte, die ihr am besten gefiel.“

(Ellensohn, 2004, S.90) Rockmusik hat auf das Bauchbaby zumeist eine verstörende Wirkung. Die Kleinen verhalten sich angespannt und unruhig. In Essex, England, besuchte eine Mutter ein Rockkonzert, allerdings musste sie die Halle bald wieder verlassen, da ihr das Bauchbaby eine Rippe gebrochen hatte. Der Enkel von David Chamberlain reagierte auf einen Film über den Vietnamkrieg so wild, dass seine Mutter das Kino verlassen musste. (vgl. Chamberlain, 1988, S.58)

Chormusik hat deswegen eine beruhigende Wirkung auf das Bauchbaby, weil sich Stimme und Musik vereinen. In einer Studie wurden 51 Mütter, die in der 30. Schwangerschaftswoche waren, gebeten, ihrem ungeborenen Baby ein Chorstück von Giovanni Pierluigi da Palestrina vorzuspielen. Dabei legten die Mütter Kopfhörer auf ihren Bauch und überdeckten ihn mit einem Kopfpolster, sodass das Baby nur von der Musik und nicht von der Stimmung der Mutter beeinflusst werden konnte. Bei der Studie kam heraus, dass sich die Föten, während die Musik spielte, nur ganz wenig bis gar nicht bewegten, sie wurden still. Derselbe Effekt trat sechs Wochen nach der Geburt ebenso auf. (vgl.Rijt/Plooij, 2009, Position 815-821)Durch Experimente wurde festgestellt, dass das Bauchbaby ab dem sechsten Monat bei Orchestermusik nahezu taktgleich mit den Trommeln hüpft. Es ist also nicht wirklich verwunderlich, dass Mütter den Konzertsaal während der Schwangerschaft aufgrund solcher Erlebnisse meiden. (vgl. Verny, 1981, S. 32)3 Anhand einiger Versuche konnte man herausfinden, dass sich Bauchbabys aufgrund der ihnen vorgespielten Musik nach der Geburt schneller entwickeln. Ab der 28. Woche der Schwangerschaft spielte man dem Ungeborenen jeden Tag Musik vor, dabei durften sich die Mütter nicht übermäßig bewegen, da man die pure Wirkung der Musik analysieren wollte. Als die Babys geboren waren, wurden sie genauestens beobachtet. Bei diesen Neugeborenen war die Koordinierung zwischen Augen und Händen besser, sie wandten sich schneller einem Geräusch zu, sie begannen früher, Spielzeug in den Mund zu nehmen, das Verziehen der Miene auszuprobieren und sie starteten bald die ersten Versuche, zu sprechen. (vgl. Rijt/Plooij, 2009, Position 1032-1038) An der Universitäts-Kinderklinik München arbeitete eine Musiktherapeutin namens Monika Nöcker-Ribaupierre im Zuge einer Doktorarbeit zum Thema „frühes Hören“ mit Frühchen. In jener Frühgeborenen-Station wurden Kinder schon in der 24. Woche geboren und in einem Inkubator am Leben erhalten. Dabei wurde versucht, dass der Brutkasten dem Uterus der Mutter, so gut es eben ging, ähnelte. (vgl. Ellensohn, 2004, S. 100)

An den Inkubatoren wurden Tonbandgeräte, auf den Vorschlag einer Kinderärztin jener Station, Dr. Marina Marcovich, hin, montiert, mit deren Hilfe den Frühchen Kassetten vorgespielt wurden. Die Kassetten beinhalteten Musik, das Rauschen von Fruchtwasser, sowie den Herzschlag der Mutter. Die Eltern der Neugeborenen durften die Tonbandgeräte auch ganz individuell bespielen. Bei der Auswahl der Musik wurde darauf geachtet, dass jeder Persönlichkeitstyp seine eigene Musik bekam. Für die Schläfrigen oder faulen Babys wurde zum Beispiel Rock'n Roll aufgelegt, für die Unermüdlichen klassische Musik mit beruhigender Wirkung. (vgl. Marcovich, 1999, S. 140 f.)

„Manchmal ging plötzlich ein Alarm am Herzmonitor! Was war geschehen? Die herbeieilende Schwester fand, dass die Kassette zu Ende war. Sie wurde gewendet, neu gestartet, und schon war alles beim Kind stabil. (Ein besonders cleverer Bursche alarmierte immer schon kurz bevor die Kassette zu Ende war, der kannte sein Programm offensichtlich schon auswendig).“ (Marcovich,1999,S.140f.)


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