Das Bauchbaby trainiert im Bauch und merkt sich Musik (10)


Bewegungen der Mutter

Das Bauchbaby ist während der Schwangerschaft schon sehr ,,sportlich“. Es muss sich nämlich den Bewegungen der Mutter anpassen mithilfe des sogenannten Vestibularapparates. Dieser ist verantwortlich dafür, dass sich das Kleine in eine solide Position begeben kann, wenn die Mutter beispielsweise Räder schlägt oder hüpft. In Johannesburg in Südafrika wurde bei 46 Schwangerschaften zwischen dem zweiten und dritten Schwangerschaftsmonat festgestellt, dass sich das Bauchbaby immer mehr bewegt. Man könnte fast sagen, es trainiert, denn es rollt sich hin- und her, streckt und beugt sich, strampelt gegen die Fruchtblase und schwingt dabei seine Arme. Diese Bewegungen der Kleinen laufen natürlich blitzschnell ab und die längste Pause gönnte sich ein Baby fünfeinhalb Minuten lang. Im Vergleich dazu braucht der durchtrainierteste Sportler mindestens sieben Minuten zum Verschnaufen. All diese Bewegungen sind ein frühes Zeichen für eine intakte Verknüpfung zwischen Gehirn und Körper. (vgl. Chamberlain, 2010, S.39-40)

Musik und Bauchbabys

Ab der embryonalen Phase kann das Ungeborene tonale Schwingungen mittels rezeptorischer Zellen der Haut, seiner Muskeln und seiner Gelenke wahrnehmen. Diese Rezeptoren sorgen dafür, dass das Kleine, lange bevor seine Ohren funktionieren, Musik wahrnehmen kann. Es reagiert auf den Reiz oder die Reize mit der Ausführung von Bewegungen. Diese erste Wechselbeziehung zwischen Motorik und Sensorium wird für den heranwachsenden Menschen immer eine Rolle spielen. Beteiligte Nerven- und Muskelzellen, die sich zu diesem Zeitpunkt verbinden, werden für das ganze Leben zusammenbleiben. Wenn dann das Baby hören kann, ist es in der Lage, geringe Reize auszublenden und nur noch die starken Reize wahrzunehmen. Das beginnt etwa ab der 24. Schwangerschaftswoche. Ohne dieses Ausblenden wäre das Kleine gar nicht dazu in der Lage, zu schlafen, da die mütterlichen Geräusche fortwährend sind. Es würde rund um die Uhr das Rumoren, Pochen, Grummeln, Rauschen und Gluckern von Blutgefäßen, Herz, Lunge, Darm und Magen der Mutter hören. Durch diese Geräusche und auch durch die Isolation der Bauchwand, Gebärmutterwand und des Fruchtwassers wird von den Außengeräuschen eine bestimmte Lautstärke verlangt, um überhaupt vom Baby wahrgenommen werden zu können. Versuche zeigen, dass Geräusche nicht zu hoch und nicht zu leise sein dürfen. Auch wenn das Baby schon viel früher auf Berührungen reagiert, ist das Ohr trotzdem jenes Organ, das das Baby durch das Wahrnehmen der Geräusche der Umwelt zum ersten Mal mit der Welt außerhalb des Uterus in ,,Berührung“ bringt. (vgl. Ellensohn, 2004, S.67-80) Im neunten Schwangerschaftsmonat verbessert sich das Gehör des Bauchbabys beachtlich und das Baby kann sich nun auch schon, dank seines lernbereiten Gedächtnisses, Geräusche merken und diese wiedererkennen. Dies wurde mit einem Versuch belegt, bei dem Bauchbabys von der 36. bis zur 37. Woche immer wieder die gleiche Musik vorgetragen wurde. Nachdem die Kleinen das Stück schon einige Male gehört hatten, erkannte man ein sehr ähnliches Muster der Reaktion mittels Bewegungen. So kam man zu der Feststellung, dass sich die Bauchbabys die Melodie gemerkt hatten. Versuche dieser Art funktionierten allerdings erst bei Bauchbabys ab der 30. Woche. Jüngere Kinder reagierten zwar eindeutig auf Musik und Geräusche, aber ein Wiedererkennen konnte nicht nachgewiesen werden. Dazu muss sich das Gehirn scheinbar noch weiterentwickeln. (vgl. Rijt/Ploij, 2009, Position 365)


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