Das Bauchbaby (6)


Die Sprechorgane

In unserer Zeit ist das ,,Weinen“ im Bauch zumeist nur bei operativen Eingriffen im Laufe einer Entbindung zu hören. Frühestens in der 22. Schwangerschaftswoche konnten Ärzte das Baby im Mutterleib weinen hören. Dass Babys schon im Mutterleib weinen können, weist darauf hin, dass sich die Sprechorgane des Kindes fast zeitgleich mit dem Gehör ausbilden und einsatzfähig werden. (vgl. Rijt/Plooij, 2009, Position 384-396)

Lernen im Mutterleib

Lernfähigkeit

Einige Wissenschaftler konnten mittels Untersuchungen anhand eines Experiments nachweisen, dass Bauchbabys sehr wohl in der Lage sind, zu lernen, und das sogar sehr schnell. Bei dem Experiment wurde ein sogenannter „bedingter Reflex“ genutzt, indem den Bauchbabys ein lautes Geräusch vorgespielt wurde, woraufhin die Kinder von Natur aus mit Strampeln reagieren. Zusätzlich wurde der Mutter ein Mikrofon um den Bauch gebunden, welches jedes Mal vibrierte, wenn ein Geräusch erzeugt wurde und das Baby zu strampeln begann. Als die Geräusche nach einigen Durchführungen weggelassen wurden und das Bauchbaby nur noch die Vibration zu spüren bekam, strampelte es trotzdem. Dieses Strampeln beweist, dass das Ungeborene sehr wohl ein Verhalten erlernen kann. (vgl. Verny, 1981, S. 15)

Wenn das Bauchbaby also schon anhand von Vibrationen ein Verhalten erlernen kann, so ist es naheliegend, dass Sprache und Musik maßgeblich auf das Kind einwirken in Bezug auf seine Lernfähigkeit. In den nächsten Kapiteln werde ich darauf näher eingehen. Ein Kind beginnt folglich nicht erst außerhalb des Mutterleibs zu lernen. Schon lange davor sammelt es Erfahrungen und diese werden im Gehirn durch neue Nervenzellen und Verbindungen gefestigt. Wenn ein Baby geboren wird, so hat es schon bestimmte Fähigkeiten. Hirnforscher und Entwicklungspsychologen gehen davon aus, dass das Kleine zwar Neues lernt, aber all das muss mit den bereits vorhandenen Gehirnstrukturen kompatibel sein. Neugeborene sind sich also nicht nur wegen ihrer genetischen Anlagen so ähnlich im Verhalten, sondern auch deshalb, weil die Erfahrungen, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die sie erlernt haben, auf den Lebensraum der intrauterinen Welt begrenzt sind. Diese intrauterine Welt, die Gebärmutter, schafft in gewisser Weise gleiche Verhältnisse. Dennoch unterscheidet sich jede Schwangerschaft durch die Gewohnheiten, die Gesundheit, die Lebensumstände und das Befinden der Mutter. Dies prägt die Einzigartigkeit der Entwicklung und die Persönlichkeit jedes einzelnen Menschen. (vgl. Hüther/ Krens, 2005, S.22-24)

Verarbeitung von Erfahrungen Gerald Hüther schreibt, dass Erfahrungen und vorliegende Lebensumstände besser in Gehirnstrukturen aufgenommen werden können, je langsamer sich das Gehirn weiterentwickelt und je länger es dauert, bis alle Verschaltungen des Gehirns verknüpft sind. Daraus folgt, dass sich frühe Erfahrungen viel besser und prägender in das Gehirn einbetten lassen und so das spätere Leben tiefgreifender formen können. (vgl. Krüll, 2009, S.40)

#LernenimMutterleib #Ungeborenekönnenweinen

Der Schöpfer hat Großartiges in das Wesen der Frau gelegt. Viel davon haben wir verloren, vergessen, verachtet.

Das ist ein Blog zur Neubesinnung auf das Innerste der Frau: Auf ihr Mutter-Sein von ganzem Herzen. Jede Frau ist Mutter: für ihre Kinder oder für die ihr Anvertrauten.

Sie ist Verwalterin des Lebens und der Schönheit.

Entdecke mit mir die prachtvolle Verantwortung deines Wesens!

BELIEBTE BEITRÄGE

Ja, ich möchte diesen Blog abonnieren!

© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

echt-frau@hotmail.com

  • Black Facebook Icon
  • Black YouTube Icon
  • Black Instagram Icon
  • Black Pinterest Icon
This site was designed with the
.com
website builder. Create your website today.
Start Now