Verliebte wissen genau, was beten wirklich ist.


Verliebte wissen genau, was beten wirklich ist.

Teresa von Avila nennt das Gebet „Verweilen bei einem Freund". Auf der dritten Stufe des christlichen Betens treten formulierte Worte, Überlegungen und Erwägungen in den Hintergrund. Was bleibt, ist die Kontemplation, in der der Beter längere Zeit in einer einzigen schlichten Herzensregung – Dank, Lob, Reue oder Vertrauen – vor Gott verweilt; still wie ein verliebter junger Mann, der sich an der Nähe seiner Verlobten erfreut, oder wie ein kleines Kind in den Armen der Mutter.

Die Kirche lädt uns zu diesem stillen Verweilen vor Gott besonders in der eucharistischen Anbetung ein. Im Tabernakel ist Jesus – verborgen, unscheinbar, schweigend, scheinbar schlafend wie im Boot der Jünger –, und wir dürfen in seiner Nähe sein. Ein alter Mann in der Pfarrei des hl. Pfarrers von Ars hat das erkannt und sich deshalb täglich für eine gewisse Zeit in die Kirche gesetzt – schweigend und still. Auf die Frage, was er denn da tue, konnte er nur schlicht zur Antwort geben: „Er schaut mich an, und ich schaue ihn an. – Das ist alles!"

Dieses kontemplative Beten, dieses liebevollen Verweilen bei Gott als unserem besten Freund ist es, was christliche Spiritualität kennzeichnet: Sich verschenken an den göttlichen Geliebten, seine Zeit „verschwenden" wie kostbares Salböl, um bei Jesus zu sein und ihm Freude zu bereiten.

Dieses das christliche Leben prägende Beten ist es auch, das die deutsche Dichterin Gertrud von le Fort in einer ihrer "Hymnen an die Kirche" besingt:

Deine Gebete sind kühner als alle Gebirge der Denker!

Du baust sie wie Brücken ins Uferlose, du lässt sie wie Adler ins Schwindelnde steigen,

Wie Schiffe sendest du sie in Meere des Unbekannten.

Der Welt graut bei deinen gefalteten Händen, und ihr ist bange bei der Inbrunst deiner Knie.

Du fällst vor dem Herrn nieder, bevor der Tau fällt.

Du jubelst dein Herz zu ihm auf, ehe die Lerchen steigen,

Du jubelst alle Furcht hinweg im Preise deines Schöpfers.

Du wäscht das Angesicht der Erde in deinen Liedern,

Du badest es in deinem Gebet, bis es ganz rein ist.

Du wendest es dem Herrn zu wie ein neues Antlitz!

Und der Herr bricht aus seiner Einsamkeit und empfängt dich mit Armen des Lichtes –

Da erwacht alle Welt in seiner Gnade.

mit freundlicher Genehmigung von CNA

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