Dem geben, den Du nie kennen wirst, von dem empfangen, den Du nie gekannt hast


Der Johannisbrotbaum

(aus dem Büchlein „Atemholen am Sonntag”, Kreuz Verlag, 1991)

Ein Weiser ging einmal über Land und sah einen Mann, der einen Johannisbrotbaum pflanzte. Er blieb bei ihm stehen, sah ihm zu und fragte: „Wann wird das Bäumchen wohl Früchte tragen?” Der Mann erwiderte: „In siebzig Jahren.”

Da sprach der Weise: „Du Tor! Denkst Du, in siebzig Jahren noch zu leben und die Früchte deiner Arbeit zu genießen? Pflanze lieber einen Baum, der eher Früchte trägt, dass du dich ihrer erfreust in deinem Leben!”

Der Mann aber hatte sein Werk vollendet und sah freudig darauf. Er antwortete: „Herr, als ich zur Welt kam, da fand ich Johannisbrotbäume und aß von ihnen, ohne dass ich sie gepflanzt hätte, denn das hatten meine Väter getan. Habe ich nun genossen, wo ich nicht gearbeitet habe, so will ich einen Baum pflanzen für meine Kinder und Enkel, dass sie davon genießen. Wir Menschen mögen nur bestehen, wenn einer dem anderen die Hand reicht.” Damit wandte er sich ab und ging weg.

Wir empfangen Geschenke von denen, die nicht mehr sind oder die wir gar nicht kennen, und wir machen auch denen Geschenke, die nach uns kommen, obwohl sie uns selbst nicht mehr nutzen ...


Der Schöpfer hat Großartiges in das Wesen der Frau gelegt. Viel davon haben wir verloren, vergessen, verachtet.

Das ist ein Blog zur Neubesinnung auf das Innerste der Frau: Auf ihr Mutter-Sein von ganzem Herzen. Jede Frau ist Mutter: für ihre Kinder oder für die ihr Anvertrauten.

Sie ist Verwalterin des Lebens und der Schönheit.

Entdecke mit mir die prachtvolle Verantwortung deines Wesens!

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© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

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