Das heilige Jahr der katholischen Mutter (5) Krippenspiel für die ganze Familie


Personen: Der Vater, Mutter, drei Kinder: Franz, Elisabeth und Hermann

Ort: Die weihnachtliche Stube. In der Mitte eine schlichte Krippe (ohne Figuren), nur mit dem Kindlein

Hier gibt´s das pdf zum Ausdrucken ...

Mutter, am Lager der schlafenden Kinder, singt:

Ihr Kinderlein, kommet, oh kommet doch all!

Zur Krippe her kommet, in Bethlehems Stall

Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht

Der Vater im Himmel für Freude uns macht!

Kinder (erwachend):

O Mutter, sag, was ist gescheh´n?

Wir sollen hinaus zur Krippe geh´n,

In dunkler Nacht, bei Schnee und Eis?

Mutter: Hört, was euch Vater zu sagen weiß!

Vater:

Als ich bei meinen Schafen wacht

Auf Bethlehems Flur in tiefer Nacht,

da hüllt auf einmal Himmelsglanz

den weiten Raum des Himmels ganz,

ein Singen süß und wundersam

aus diesem Licht herüberkam;

und Engel hoben, s´war kein Traum,

sich schwebend über den Wolkensaum;

Ein Heer, ein großes lichtes Heer.

Mein Auge ertrug den Glanz nicht mehr.

Doch hört ich bebend ihren Sang,

der durch die stille Nacht erklang:

Ehre sei Gott in der Höhe

und Friede den Menschen auf Erden,

die eines guten Willens sind.”

Alle singen (in Ergriffenheit): Ehre, Ehre, Ehre sei Gott in der Höhe!

Vater:

Doch höret weiter, was ihr Mund Uns Menschen tat zu wissen kund! „Geht!“, sprachen sie, „nach Bethlehem, ein Wunder ist euch dort gescheh´n. Ein Kindlein werdet ihr dort finden, das euch erlöst von Tod und Sünden. In einem Stalle arm und bloß

da liegt es in der Mutter Schoß.

Der König auf des Himmels Thron,

für Euch ward er ein Menschensohn. Mir schlug das Herz in sel´gem Glück,

die Herde ließ ich und alles zurück. Und eilte schnell zum Kindlein hin, anbetend vor ihm hinzuknien.

Franz: O Vater, Du sahst das Gotteskind?

Elisabeth: Lasst eilen hin auch uns geschwind!

Hermann: Auch ich will hin zum Stalle gehn, das holde Kindlein anzuseh´n. Doch lieber Bruder, Schwester, sagt, habt ihr denn nicht daran gedacht, was Schönes wir dem Kindlein bringen, und welches Liedlein wir ihm singen?

Franz und Elisabeth: Du, gutes Brüderlein, hast recht, es stände wahrlich uns gar schlecht, wenn wir mit leeren Händen kämen, da müssten wir uns tüchtig schämen!

Elisabeth: Es friert so sehr im kalten Stall, ich schenk ihm meinen warmen Schal.

Hermann: Mein Mützchen ich aus Wolle fein.

Franz: Ich will ihm meine Handschuh´ weihn.

Alle Kinder: Gelt, Mutter, Du erlaubst es gern?

Mutter: Ja, Kinder, bringst´s dem höchsten Herrn, dass er, der alles hat gemacht, nicht weine mehr in kalter Nacht.

Mutter und Kinder (zur Krippe eilend, singen): Lasst uns das Kindlein grüßen und fallen ihm zu Füßen! Lasst uns im Geist uns freuen, das Kindlein benedeien! O Jesulein süß, o Jesulein süß!

An der Krippe:

Mutter: O seht, wie hold das Kindlein ruht!

Elisabeth flüstert: Ob´s seine Äuglein wohl auftut`?

Hermann: Seht da, seht da, wie Sterne schön, sind seine Äuglein anzuseh´n!

Sie treten näher, knien nieder und singen: O Du liebes Jesukind, lass dich vielmals grüßen! Alle Kinder, die hier sind, fallen Dir zu Füßen. Alle um Deine Liebe bitten, die so viel für uns gelitten, Schenk uns Deine Liebe! Schenk uns Deine Liebe!

Franz: Wir möchten gern, o Jesulein, Dir Schwesterchen und Brüder sein. Drum nimm die Gaben, die wir bringen, und lass uns Dir ein Liedlein singen. Ich habe Handschuh mitgebracht.

Hermann: Ans Mützchen habe ich gedacht.

Elisabeth: Von mir nimm diesen warmen Schal, gar kalt ist´s hier in diesem Stall!

Alle drei: Dazu nimm dir zum Wohlgefallen ein reines Herzchen von uns allen.

Mutter: Nun singt noch, eh wir heimwärts geh´n, dem Kind ein Liedlein zart und schön.

Alle singen:

Zu Bethlehem geboren ist uns ein Kindelein, das hab´ ich auserkoren, sein Eigen will ich sein! Eja, eja, sein Eigen will ich sein!

In seine Lieb versenken will ich mich ganz hinab. Mein Herz will ich ihm schenken, und alles, was ich hab. Eja, eja, und alles, was ich hab.

O Kindelein, von Herzen, will ich Dich lieben sehr. In Freuden und in Schmerzen, je länger mehr und mehr. Eja, eja, je länger mehr und mehr.

aus: Das heilige Jahr der katholischen Mutter (M.Schumacher-Köhl 1933)

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