Das heilige Jahr der katholischen Mutter (1)


Deine Tage, liebe Mutter, sind eine einzige Kette immer wiederkehrender Pflichten. Sie beginnen, wenn Du am am Morgen, kaum ausgeruht, Dein Lager verlässt, um gleich für die anderen zu sorgen, sie laufen durch alle Stunden des Tages hindurch, von denen jede eine bestimmte Aufgabe an Dich stellt, bis Du Dich schließlich müde schlafen legst mit dem Gedanken an den neuen Morgen, der den Kreislauf der Arbeiten, Sorgen und Verdrießlichkeiten erneuert.

Karg sind Deine Feierstunden, selten die Augenblicke, wo sich Deine Kräfte in erhebendem Erleben erfrischen können.

Und doch braucht das Haus eine fröhliche Hausfrau, braucht die Familie eine glückliche Mutter, hast Du selbst einen Anspruch auf Sonne und Lebensfreude.

Schon die Natur bringt in unser Leben reiche, wechselvolle Klänge, die wir in uns aufnehmen sollen. Ein Blick aus Deiner Kammer am leuchtenden Frühlingsmorgen, ein blühender Baum am Wege, ein Spiel mit Deinen Kindern auf der bunten Sommerwiese, ein Sonntagsspaziergang durch den herbstlichen Wald, ja, der Tanz der weißen Schneeflocken, denen wir aus der wohligen Wärme unseres Zimmers heraus zuschauen, alles das sind Geschenke der gütigen Natur, die immer wieder neue Hoffnung und Freude wecken.

Viel tiefer noch als von dem natürlichen wird unser Leben von dem „heiligen” Jahr berührt, das die Kirche unseren Seelen geschenkt hat.

Denken wir uns alle rot angestrichenen Tage aus dem Kalender weg, wie verlöre dann das ganze Jahr sein Gesicht!

365 lange Tage ohne eigenen Charakter, keiner, der uns einen Auftrieb zu höherem Leben gäbe!

Aber wie reich und bunt wird der Jahreskranz, wenn die heiligen Tage, Feste und Zeiten ihre eigentümlichen Blüten hineinweben, wenn unser Gemüt von ihren Stimmungen erfüllt wird, wenn wir immer wieder daran erinnert werden, dass unser Leben ein „Heilsweg” sein soll, geprägt von dem Leben und Sterben des Heilandes, dessen Gestalt durch das Kirchenjahr hindurchschreitet.

Selbst auf die Weltmenschen und Ungläubigen fällt ein Schimmer dieser Weihe. Wenigstens an den hohen Festtagen werden sie sich bewusst, dass ein höheres Verlangen in ihnen lebt.

aus: Das heilige Jahr der katholischen Mutter, M. Schumacher-Köhl, Verlag Jos. Thum 1933


Der Schöpfer hat Großartiges in das Wesen der Frau gelegt. Viel davon haben wir verloren, vergessen, verachtet.

Das ist ein Blog zur Neubesinnung auf das Innerste der Frau: Auf ihr Mutter-Sein von ganzem Herzen. Jede Frau ist Mutter: für ihre Kinder oder für die ihr Anvertrauten.

Sie ist Verwalterin des Lebens und der Schönheit.

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