ein Vermächtnis


Ein Vermächtnis, ein Erbe, eine Aufgabe, ein Geschenk.

Wenn Dir am Sterbebett der Sterbende etwas anvertraut, mit letzter Kraft, im letzten Atemzug und doch geplant, nicht in Panik, sondern genau wissend, was er da sagt, dann wirkt das für Dein ganzes weiteres Leben.

Ein Vermächtnis hat uns Jesus, der Herr, gemacht: Am Kreuz.

Kurz vor seinem Sterben, mitten in entsetzlichen Schmerzen hat er uns seine Mutter „vererbt“. Johannes, der Jünger, der das Erbe in Vertretung für alle Menschen angetreten hat, wusste, was zu tun war.

„Frau, siehe, Dein Sohn!“ „Sieh, Deine Mutter!“

Und von dieser Stunde nahm sie der Jünger zu sich.

Schon im Alten Testament sagt Gott zu uns: „Wenn Vater und Mutter dich verlassen, ich verlasse dich nicht!“ Jetzt, gleich als er die Welt als Mensch und sichtbar verlässt, gibt er uns seine eigene Mutter. Warum?

Maria ist die einzige Mutter, die von ihrem Kind selbst ausgesucht worden ist. Eine bizarre Sache ist das, wenn man bedenkt, dass das winzige Baby Gott ist und sich gewünscht hat, im Schoß von Maria zu sein! Und da das Baby (man bedenke: eine Eizelle, mit einer Samenzelle verschmolzen, ein Zellklumpen, wie es die Wissenschaftler nennen würden!) der Schöpfer dieser Frau ist, weiß es ganz genau, was auf es zukommt: um ihre Eigenschaften, ihre Liebe, ihre Frömmigkeit, ihre Reinheit. Es selbst hat sie sich als Mutter vorbereitet.

Und diejenige, die sich Gott also als Mutter vorbereitet und erwählt hat, die gibt er jetzt, als seine schwerste Stunde geschlagen hat, wieder her. Er schenkt sie uns.

Maria nimmt die Aufgabe ernst. Seit dieser Stunde unterm Kreuz kümmert sie sich um ihre Kinder, um uns Menschen. Von ihrer Leitung, ihrer Hilfe, auch in aussichtslosen Fällen, können tausende Menschen ein Lied singen. (im wahrsten Sinne des Wortes gibt es deswegen ja auch diese vielen Marienlieder!)

Ich stelle diesen Artikel genau in die Kategorie „Familie“. Hier ist er richtig. Denn wir Mütter brauchen auch eine Mutter, die immer für uns da ist. Und daher sollten wir es machen wie Gott: bei IHR Kind werden.

Bei ihr Baby sein, klein sein dürfen, heißt, dass wir und ihr weihen und schenken. Das heißt, ihr vertrauen, ihr uns anvertrauen und unsere Kinder, alle, die uns wichtig sind.

Zuerst muss uns der Sinn dieser Sache klar sein: Es ist keine übertriebene Frömmigkeit, es ist ganz einfach logisch, dass man das nachahmt, was ein Gescheiterer schon für gut gehalten hat: Wenn Gott es für sinnvoll und gut erachtet, sich der Jungfrau Maria anzuvertrauen, dann brauchen wir nicht zu zögern, es ebenfalls zu tun!

Das ist nach dem Vermächtnis Jesu unser Erbe, das auch wir antreten dürfen und unsere Aufgabe ist es, dieses Erbe an unsere Kinder weiterzugeben.

Nun das Geschenk: Wer ist da dann eigentlichen für wen Geschenk? Maria für mich, ich für Maria?

Einen schönen Tag wünscht Dir Deine Monika!


Der Schöpfer hat Großartiges in das Wesen der Frau gelegt. Viel davon haben wir verloren, vergessen, verachtet.

Das ist ein Blog zur Neubesinnung auf das Innerste der Frau: Auf ihr Mutter-Sein von ganzem Herzen. Jede Frau ist Mutter: für ihre Kinder oder für die ihr Anvertrauten.

Sie ist Verwalterin des Lebens und der Schönheit.

Entdecke mit mir die prachtvolle Verantwortung deines Wesens!

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© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

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