• Monika Berger

Das Bauchbaby (14), Medikamente, Drogen, Stresshormone


Seit dem Contergan Skandal, bei dem tausende von Kindern mit Missbildungen zur Welt kamen, weil ihre Mütter ein Medikament gegen die morgendliche Schwangerschaftsübelkeit namens Contergan eingenommen hatten, gehen Schwangere zumeist reflektierter mit der Einnahme von Medikamenten um. (vgl. „Der Fall Contergan‘‘ von Gregor Delvaux de Fenffe, 2014: http://www.planetwissen. de/gesellschaft/medizin/geschichte_der_arzneien/pwiederfallcontergan100.html 07.02.2016)

Drogen

Kinder drogenabhängiger Mütter sind nach der Geburt ebenso abhängig und leiden unter gleichartigen Entzugserscheinungen. Dementsprechend müssen die Neugeborenen dann auch medizinisch versorgt werden. (vgl. Alberti, 2002, S.142)

Mangel an Glückshormonen

Ein Beispiel für ein Glückshormon ist das Hormon Oxytocin, welches bei Glück, Entspannung und innerem Frieden ausgeschüttet werden kann. Auf die pränatale Phase bezogen steigt der Oxytocinspiegel bei zärtlichem Körperkontakt, Berührung und beim liebevollen Umgang mit dem Kind. Bei einem Experiment an Mutterschafen wurde gezeigt, dass Muttertiere, bei Trennung von Lamm und Mutterschaf, das Lamm nicht mehr annahmen, weil ihr Oxytocinspiegel niedriger war als gewöhnlich. Als man den Muttertieren das Glückshormon verabreichte, zeigten sie wieder ein gesteigertes Interesse an ihren Lämmern.

Mütter, denen das Kind nach der Geburt sogleich weggenommen wird, verspüren des Öfteren ein Gefühl der Leere und des Verlustes. Zum Glück von Kind und Mutter hat sich durch die vorher genannten Ergebnisse einiges in den Kliniken getan und es wurde dem Kontakt von Mutter und Neugeborenem ein höherer Stellenwert zugewiesen. (vgl. Alberti, 2002, S. 152-153)

Stresshormone

Ein erhöhter Cortison- und Adrenalinspiegel in der pränatalen Phase steht nach dem heutigen Stand der Wissenschaft im Zusammenhang mit psychischen Problemen wie chronischer Nervosität, Aggressivität und Angst. Laut einer neunjährigen Studie einer Belgierin namens Bea van de Bergh vom Familienforschungszentrum Brüssel wurzeln Probleme von Kindern wie Aufmerksamkeitsstörungen, Hyperaktivität, Lern- und Konzentrationsschwächen in zu hohen und zu lange andauernden Stressbelastungen der Mütter. Da diese Krankheiten in unserer Gesellschaft immer häufiger werden, sollte ein bewussterer Umgang mit der Bewältigung von Stress während der Schwangerschaft angestrebt werden. (vgl. Alberti, 2002, S.151-152)


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