• Monika Berger

"The DINKS" oder Wie bringen wir die Wirtschaft noch mehr zum Laufen?


Alles steht und fällt mit einer funktionierenden Wirtschaft. Und funktionieren tut eine Wirtschaft nur, wenn sie immer noch mehr Geld einbringt. Sie darf nie mit gleich hohen Zahlen zufrieden sein, die Kurve MUSS steigen.

Wie aber soll das gehen? Ist es nicht irgendwann mal genug? Hat nicht jeder einmal sein Auto, seinen Fernseher, sein Handy und ist dann zufrieden?

Das wäre das Allerschlechteste, was der Wirtschaft passieren könne, es würde ein Land „zerstören”. Die Wirtschaft allein sei imstande, so wird es uns vorgegaukelt, uns zu retten von Armut und sonstigen Katastrophen.

Und deshalb darf es dem Menschen nie gut genug gehen. Er muss Gelüste haben. Gelüste sind ganz, ganz kurzlebige Wünsche. Sie kommen auf, müssen sofort befriedigt werden, dann sind sie nicht mehr interessant und schon kommen wieder die nächsten. Gelüste erzeugt man, wenn man alles „neutralisiert”. Kein Wert darf länger gelten als ein paar Tage, oder mehr als ein Malzzuckerl ...

Im Klartext:

Echte Liebe darf es nicht geben, weil sie Verantwortung übernimmt, und Verantwortung heißt auch „sich zurücknehmen, verzichten, treu sein”. Da braucht es dann keine Kondome, keine Sexfilme und keinen Alkohol mehr.

Echte Familie darf es nicht geben, denn sie hat Kinder und dann muss sowieso gespart werden.

Echte Männer schöpfen ihre Kraft aus der Selbstbeherrschung, also: das bringt keinen Gewinn ein!

Echte Frauen wissen, dass sie auch ungeschminkt schön sind und ihr Wert in der inneren Reinheit und Freude besteht. Schlecht für die Wirtschaft.

Was tut die Wirtschaft also dagegen?

Sie macht halbe Liebe: nur Sex, keine Verantwortung, dafür Verhütung, Abtreibung, Depression und immer neue Sexualpartner.

Sie macht halbe Männer und halbe Frauen, Homosexuelle mit immer neuen Gelüsten.

Sie macht alles normal, was es nicht ist und lässt Kinder in Patchworkfamilien und im Regen stehen, damit diese sich mit immer mehr Spielzeug und Naschereien den Magen und die Lust aufs Leben verderben.

Die Wirtschaft macht „DINKS”, "double income, no kids", Menschen, denen die Lust auf Familie endgültig vergangen ist. Sie leben zusammen, jedoch nur flüchtig, sie verdienen jeder für sich ihren Lohn und geben ihn dann gleich wieder aus, weil es sich nicht lohnt, zu sparen, sie machen Karriere und haben keine Lust auf Kinder. Jeder hat sein eigenes Auto, braucht auf nichts zu verzichten.

So passt es „der” Wirtschaft.

Und wir? Fallen wir darauf herein?

Damit wir das nicht tun, müssen wir uns jeden Tag auf unser Herz besinnen. Das Ewige in uns wird uns den Weg weisen. Wir werden Maß halten in unserem Denken, Reden und Tun.

Wir werden dankbar sein und innere Freude ausstrahlen.

Und die Wirtschaft? Wird andere Wege finden müssen, die besser funktionieren werden ...


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© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

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