• Monika Berger

Tipps zum Umgang mit Hunden


Verzeih mir, wenn ich heute mal eine praktisch ganz andere Kategorie behandle, aber mir erscheint das wichtig.

Der Hund.

Heute einmal nicht ironisch, ich meine wirklich das Tier. Denn viele unter uns leben mit einem zusammen, manche möchten wegen ihrem Kind einen in ihr Heim holen, andere haben Angst oder Respekt vor ihm. Hier eine kleine Einführung in den richtigen Umgang mit diesen Viechern.

  1. Schau einem Hund nicht in die Augen! Das empfinden Hunde als Aggression und unhöflich, ein absolutes No-Go des guten Tones sozusagen. Begegnet dir ein Hund und er dreht den Kopf weg, dann fühle Dich geehrt! Er ist ein höflicher Kerl! Erst wenn Du ihn wirklich als Freund gewonnen hast, wird ein Blick von ihm in Deine Augen ein Vertrauensbeweis sein.

  2. Begegnet Dir ein Bekannter mit Hund, besuchst Du eine Familie, die einen Hund besitzt, habe Respekt auch vor dem Hund. Erstens wird der Hund seine Familie beschützen wollen, ganz instinktiv, das heißt, wenn Du in ihr Haus eintrittst, ohne Dich vorher zu melden, stürmst Du ein fremdes Revier. Könnte unheilvoll ausgehen ... Aber nicht, weil der Hund böse ist, sondern weil er ein guter Hund ist, der eben seine Pflicht tut. Also: Zuerst anläuten, anrufen, anklopfen, dann erst kommen.

  3. Wenn Du dann dem Bekannten die Hand schüttelst, wird dieser seinen Hund schon im Griff haben. Oder doch nicht? Es kann sein, dass bei stürmischen Umarmungen oder aus einem anderen Grund ein Hund plötzlich anders reagiert, als man erhofft ...

  4. Gewöhne Dich und Deinen Hund oder den Hund, dessen Familie Du besuchst, an eine Routine. Das gibt jedem Hund Ruhe, Sicherheit und Gelassenheit. Wenn Dein Hund zu Stress oder Angst neigt, geh mit ihm immer die gleiche Runde, auch wenn Dir das langweilig erscheint. Du kannst ihn dann an alles gewöhnen, was sowieso jeden Tag anders ist: Autos, Radfahrer, Menschen mit Kinderwagen oder mit Stock. Das ist schon genug für ein Jahr! Im nächsten Jahr darfst Du Deine Runde dann ändern. Bei der Familie des Hundes: Setz Dich immer auf den gleichen Platz, streichle ihn immer an der gleichen Stelle, UND: Bitte streichle den Hund nicht oben über den Kopf. Das mag er nicht! Unter der Schnauze ist ein guter Platz, seitlich am Rücken mag er gekrault werden, über dem Kopf ist ein Dominanzverhalten von Deiner Seite, das ist nicht notwendig! Auch, wenn seine Leute das machen, tu es ihnen nicht gleich! Du weißt es jetzt besser.

  5. Bevor Hunde beißen: blinzeln sie mit den Augen, schlecken sie sich über das Maul, gähnen sie, strecken sie sich, wedeln sie nervös mit dem Schwanz, legen sie die Ohren zurück, fangen sie an auf Dich zu stieren, knurren sie, erst dann ... Reagier also gleich, indem Du die Hände hängen lässt, Deinen Mund zu einem Lächeln verziehst (das verstehen sogar Hunde!), den Kopf zur Seite drehst und ruhig bleibst. Vielleicht einmal über die Lippen schlecken ...? ... ein gutgemeinter Tipp!

#AngstvorHunden #BegegnungmiteinemHund

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