• Monika Berger

Das Bauchbaby


Ich möchte Dir hier etwas sehr Schönes vorstellen: Es ist eine vorwissenschaftliche Arbeit über das ungeborene Baby. Jeden zweiten Tag werde ich nun einen Teil dieser VWA auf den Blog stellen, sodass Du Zeit hast, zu lesen und die Spanne zur Fortsetzung trotzdem nicht zu lang wird.

Ob Du schwanger bist oder nicht, ob Du jung oder schon ein wenig älter bist: Diese Arbeit wird Dir Freude machen, denn sie gewährt Dir einen vielfältigen und spannenden Einblick ins Leben eines kleinen Menschen im Bauch der Mama!

Wie wirken sich positive und negative Einflüsse in der pränatalen Phase

auf das ungeborene Kind aus?

(von Anna Berger, 2016)

Die besondere Zeit der pränatalen Phase eines Kindes fasziniert mich schon seit vielen Jahren. Schon immer wollte ich mehr über das Leben des ungeborenen Kindes erfahren und wurde durch persönliche Geschichten von Müttern noch neugieriger. Als kleines Kind durfte ich mit meinen Geschwistern, die damals noch im Bauch meiner Mutter waren, sprechen und fühlte mich so schon vor der Geburt mit ihnen verbunden, obwohl ich es nicht realisieren konnte. Nun durfte ich mich im Laufe dieser Arbeit meinen Fragen zuwenden, um Antworten zu finden, welche mich mehr als begeistert haben.

Die vorliegende vorwissenschaftliche Arbeit geht auf die Frage ,,Wie wirken sich positive und negative Einflüsse in der pränatalen Phase auf das ungeborene Kind aus?“ ein. Das Ziel dieser Arbeit ist es, einen besseren Überblick zu schaffen über die Fähigkeiten und Fertigkeiten des ungeborenen Kindes, die guten als auch schlechten Einflüsse, die während der Schwangerschaft auf das Kind einwirken, wie weit die Beziehungsfähigkeit zwischen der Mutter und dem ungeborenen Kind reicht und wie sich insbesondere Gefühle und Gedanken der Mutter auf das Ungeborene auswirken. Um ein besseres Verständnis für den Entwicklungsstand des Kindes zu schaffen, baut die Arbeit auf den biologischen Grundlagen des ungeborenen Lebens auf. Anschließend behandelt sie die Fähigkeit des Kindes, sich Geschichten, Melodien oder auch manchmal sogar ganze Partituren zu merken, wie ich es in einem Fallbeispiel anführe.

Im Wesentlichen geht es um die Beziehung der Mutter zu ihrem Kind und umgekehrt, die unweigerlich miteinander verbunden sind aufgrund der verknüpften Prozesse des Wachstums und der Entwicklung des Kindes. Im Laufe der Arbeit wird sich zeigen, dass das ungeborene Kind in der pränatalen Zeit schon ein komplexes Geschöpf ist und es noch viel mehr zu erforschen gibt, als man erwarten würde.

Einleitung Es ist allgemein bekannt, dass die Geburt nicht der Anfang des menschlichen Lebens ist. In der pränatalen Phase, der Zeit vor der Geburt, beginnt sich der Mensch zu formen: zuallererst der physische Zustand des neuen Lebens mit all seinen Organen und Gliedmaßen, etwas später die Sinne und das Bewusstsein. Zu welchen Dingen ist das ungeborene Leben fähig? Welche Faktoren werden seine Entwicklung prägen? Zunächst sind diese Faktoren ganz eng mit der Mutter verknüpft. Sie kann für Geborgenheit, Nahrung und Schutz sorgen und sie kann dem jungen Leben einen liebevollen Umgang schenken, indem sie für das Kind singt, es über die Bauchdecke streichelt, tanzt oder ihm auch Geschichten erzählt. Das ungeborene Kind erlebt die Umwelt der Mutter vielleicht vorerst nur passiv mit, doch seine Fähigkeiten entfalten sich schon vor der Geburt. Es ist anzunehmen, dass das Kind die Freude, aber auch den Schmerz, die seine Mutter empfindet, verspürt. Ein ungeborenes Kind kann mit Fußtritten gegen die Bauchwand der Mutter bei Unbehagen protestieren, es kann zum Glück der Mutter hüpfen, sein Herzschlag wird sich dem der Mutter anpassen.

Doch zu welchem Zeitpunkt kann es auf solche Reize reagieren? Kann sich eine Beziehung zwischen Mutter und Kind schon vor der Geburt bilden und wenn ja, inwiefern?

Diese Fragen führten mich zu den Sinnen des Kindes, mithilfe derer es in der Lage ist, von sich selbst auf etwas zu schließen, – eine Beziehung aufzubauen. Der Gehörsinn des Kindes zum Beispiel, mithilfe dessen es den Herzschlag der Mutter, ihre Stimme, das Rumoren ihrer Verdauungsorgane und Blutgefäße und sogar die Stimmen und Geräusche der Außenwelt wahrnimmt: Wie kann er das Kind und die Verbindung mit dessen Mutter beeinflussen?

Ziel meiner vorwissenschaftlichen Arbeit wird es sein, dem ungeborenen Leben, welchem viele Fähigkeiten und auch besonders der Charakter aberkannt wird, den Wert, den es sich laut meinen Ergebnissen verdient hat, wieder zurückzugeben und die Geheimnisse über die Verbindung jeder werdenden Mutter zu ihrem ungeborenen Kind darzustellen. „Viele französische Ärzte und Forscher finden den Begriff Fötus zu anatomisch für das magische Mini-Menschlein, sie sprechen deshalb gern vom Bauchbaby.“ (Rijt/Plooij, 2009, Position 209-215) Ich möchte diesen Begriff fortan weiterverwenden, da ich dieselbe Meinung wie diese französischen Ärzte und Forscher vertrete.

#Abtreibung #dasUngeborene #schwanger #Schwangerschaft #BeziehungzwischenMutterundungeborenemKind #Fötus #Embryo

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