• Monika Berger

Ein Fehler


Da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ein eigentlich unverzeihlicher Fehler.

Denn als der Schöpfer den Menschen schuf, aus dem Nichts, aus Liebe, einfach um Gutes zu schaffen und ein ihm ähnliches Wesen an seinem Sein teilhaben zu lassen, da wollte der Mensch anders.

Der Schöpfer hatte ihm ja die Möglichkeit der Entscheidung, des Willens, der Tat gegeben. Und der Mensch ließ sich verführen. Er meinte, das zu haben, was vorerst dem Schöpfer vorbehalten war, sei äußerst erstrebenswert. Der Mensch meinte, zu sein wie Gott sei die Errungenschaft und Gott sei böse, dass er ihm diese Eigenschaft nicht gebe.

Sein Gott, sein Schöpfer war mit ihm, der Mensch konnte mit ihm sprechen, ihm also ganz nahe sein. Der Mensch hatte alles erdenklich Gute. Und eine Auflage: „Von diesem Baum darfst Du nicht essen.”

Dass er von allen anderen Bäumen essen durfte, reichte ihm nicht aus. Es musste dieser Baum sein. Und da war noch die Schlange. Sie hatte ganz schön Anteil an dem eigentlich unverzeihlichen Fehler, der dann geschah. Sie verdrehte der Frau die Augen. Sie redete der Frau ein, dass der Schöpfer ihr etwas vorenthalten würde. Die Frau glaubte ihr. Warum eigentlich? Vielleicht, weil der Mann nicht da war, um sie zu beschützen? Vielleicht wäre der Mann mit mehr Nüchternheit an die Sache gegangen? Aber er war nicht da. Und die Schlange nützte das aus.

„Wenn ihr von diesem Baum esst, dann werdet ihr sein wie Gott!”, hatte die Schlange geflüstert und das Unheil war geschehen: Sie sahen, dass sie nackt waren, versteckten sich vor Gott, wurden aus dem Paradies verbannt, damit sie nicht auch noch vom Baum des Lebens aßen und dann in diesem Zustand unsterblich wurden. ... Und ...

... Und der Schöpfer hatte schon einen Plan ...

Denn der Schöpfer ist nie ohne Plan!

Wenn wir, mit dieser ersten Schuld der ersten Menschen beladen, immer wieder den Hang zum Bösen haben, hat er immer die Hilfsmittel für uns, um uns, die er liebt, herauszureißen aus unserem Elend.

Gott wird Mensch. Aber ohne diese erste Schuld. Denn Gott erschafft eine neue Frau: eine Frau, die er schon im Vorhinein von dieser Schuld befreit, die er schon im Vorhinein erlöst. Er macht sich seine Mutter. Und diese Frau hört nicht auf die Schlange. Obwohl sie von tausenden Versuchungen umgeben ist, bleibt sie standhaft. Sie will einfach nur Dienerin von Gottes Willen sein. Das tut gut. Es tut ihr gut, es tut uns gut. Denn so ist sie die Mutter dessen geworden, der uns von diesem eigentlich unverzeihlichen Fehler des Anfangs erlöst.

Eines ist wichtig: Gestehen wir uns unseren Hang zum Bösen ein! Dann werden wir auch Hilfe annehmen!

Und: Schauen wir genau hin, von wem uns Hilfe kommt: Jesus Christus ist der Erlöser, denn allein er hat als Sohn Gottes die Macht und Möglichkeit, alles in uns wieder gut zu machen und uns das Paradies wieder zu öffnen.

Was macht er für uns? Er gibt alles. Er, der das Leben ist, gibt sein Leben. Damit er uns wieder glücklich machen kann.

Wenn das nicht ein Glück ist!

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© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

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