• Monika Berger

Die Krise des Menschen ohne Heimstatt


Im letzten Post in der Kategorie `Ehe´ habe ich über Kultur und Heimstatt geschrieben. Heimstatt als der Ort des sich zuhause Fühlens schlechthin.

Achtung! Es geht hier NICHT darum, alles zu harmonisieren, zu behaupten, es gäbe keine Krisen und keine schlimmen Kinder oder sonstige Probleme! Es geht darum, mir und Dir die wunderschöne Verantwortung aufzuzeigen, die wir in der Ehe haben!

Kultur der Familie also. Kultur und Kult, die beiden Wörter sind verwandt. Genauso verwandt ist ihre Anwendung! Jede Kultur braucht den Kult:

Der Mensch besitzt eine Offenheit gegenüber dem Ewigen, dem Schöpfer.

Die Familie respektiert diese Ordnung und schafft in sich die Weite und die Struktur, um dem Schöpfer begegnen zu können.

Eine Familie ohne Kult ist wie ein Haus ohne Herd: Die Sehnsucht nach dem Ewigen wird nicht gestillt, genauso wie der Hunger nach Essen oder Wärme in einem Haus ohne Herd nicht gestillt werden kann.

Eigentlich ist es ja sogar umgekehrt: Wo Kult ist, entwickelt sich auch eine Kultur!

Die Unfähigkeit, der Liebe ein Zuhause zu geben

Auszug aus „Die Sprache der Liebe“ von Emilio Melina, S. 28, Grignion-Verlag 2015

„Der Blick Christi ist auf das Herz des Menschen gerichtet und erfasst dort das Leid und die Schwierigkeiten. Im Evangelium heißt es: „Als er die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen; denn sie waren müde und erschöpft wie Schafe, die keinen Hirten haben.“ (Mt. 9, 3)

Die vielen Menschen sind müde und erschöpft, weil unter anderem die Kultur, in der sie leben, alles menschliche Hoffen unmöglich macht. Was liegt an der Wurzel der gegenwärtigen Situation? Zweifellos das kranke Herz des Menschen.”

Nun müssen wir einmal scharf nachdenken: Wenn das kranke Herz die Wurzel des Übels ist, dann kann keine Wirtschafts- oder Sozialreform dieser Not abhelfen. Und deshalb sehen wir so viele Ehen in Gefahr. Die jungen Paare können ihre anfängliche Verliebtheit nicht in eine stabile, tragfähige Beziehung hinüberretten.

Und warum? Weil sie den Begriff „Freiheit“ mit dem Begriff der „Emanzipation“ verwechseln.

Hier ist das Herz krank. Und der einzelne Mensch ist in seiner Freiheit eingeschränkt.

Denn er glaubt, Freiheit sei „Freiheit von etwas, dabei ist die Freiheit des Herzen immer die Freiheit für …!

Das gesunde Herz richtet sein Leben auf Ziele hin aus und will sich nicht der Ziele entledigen!

Die Verliebtheit im guten Sinne schließt die Verantwortung der wahren Liebe ein.

Sobald du jemanden im Grunde deines Herzens liebst, willst du in allen Bereichen das Beste für ihn und trägst mit deiner ganzen Kraft dazu bei!

#DieKrisederEhe #FreiheitistimmerFreiheitfüretwas #FamiliealsOrtderKultur #FamilieundKult

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