• Monika Berger

Stricken beim Beten?


Liebe Betende!

Nichts ist wertvoller, als sein Herz zu öffnen für das Strahlen des Schöpfers.

Deshalb beten wir ja, weil wir auf diese Weise demjenigen nahe sein möchten, von dem wir kommen, der ja der Ursprung unseres Daseins ist. Hätte er nicht ja gesagt zu uns, wären wir nicht existent. Und so zieht es uns immer wieder hin zu Ihm.

Schön und gut, wenn wir das vor Augen und im Herzen haben. Nicht so schön aber, wenn wir es uns angewöhnt haben, regelmäßig zu beten, und wir dann mit den Gedanken abschweifen. Ganz klar ist eines: Wenn ich nicht regelmäßig esse, tut das meinem Körper nicht gut, also ist die Regelmäßigkeit des Betens sicher auch nicht schlecht, sondern eher logisch.

Und doch schleicht sich in jedes Gebet, das nicht sofort aus der Fülle des Herzens kommt, die Unkonzentriertheit ein. Wir denken an etwas anderes. Es gibt nichts dagegen, aber etwas dafür: Stricken.

Schau, wenn du es machst wie beim Stricken; wenn Du Deine Gedanken, die Dir beim Gebet so unterkommen, Deine Aufgaben für den kommenden Tag, den Streit mit XY, das Kochrezept für heute Mittag, die Wäsche, die noch nicht gebügelt ist und alles andere in Deine Gebete mit-ein-strickst, als ob sie Teil des Gebetes wären, dann machst Du sie auch zum Teil des Gedankens Gottes!

Du nimmst Ihn in Deinen Alltag, Deinen Alltag in Ihn, ist doch perfekt! Genauso sollte es sein! Jede Masche des Gebets verstrickst Du einmal mit der Wolle des Gedankens an Gott, einmal mit der Wolle des Gedankens an die Waschmaschine! usw.

Und heraus kommt: Ein Leben für und mit und in IHM! Was willst Du mehr?

#unandächtigbeten #unkonzentriertbeten #regelmäßigesGebet

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© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

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