• Monika Berger

Irrtum! Gott gibt es!


Das Bauen der Zelle der Honigwabe kostet die Bienen keine geringe Mühe. Es ist daher verständlich, dass sie eine Form suchen, die beim geringsten Material- und Kraftaufwand die größte Menge Honig aufnehmen kann. Diesem Zweck entspricht am besten das sechseckige Prisma, das durch ein von drei rautenförmigen Platten gebildetes Sechseck geschlossen ist. Doch wie groß sollen die Winkel dieser Flächen sein?

Das ist die große Frage.

Eier der Honigbiene in der Wabe

Der französischer Mathematiker und Naturforscher Reaumur maß die Winkel der Bienenwaben und fand, dass die stumpfen Winkel jeder Zelle 109 Grad 28 Minuten, die spitzen hingegen 70 Grad 32 Minuten betragen.

Nun wollte Seaumur diese Frage auch theoretisch lösen und formulierte sie folgendermaßen:

Gegeben ist ein sechsseitiges Gefäß. Es ist durch drei rautenförmige Platten geschlossen.

Wie groß müssen die Winkel der Grundflächen sein, dass das Gefäß beim geringsten Materialaufwand den größten Raum enthält?

Die äußerst verwickelte Berechnung ergab das Resultat, dass die Rauten, die das Gefäß schließen, stumpfe Winkel von 109 Grad 26 Minuten und spitze von 70 Grad und 34 Minuten aufweisen müssen. Das hieß für ihn, dass sich die Bienen also nur um 2 Minuten geirrt haben. Tatsächlich, das ist zum Staunen!

Was die gelehrten Mathematiker mit Winkelmaß, Logarithemen und großer Geistesarbeit berechnen, das machen die Bienen großartig im dunklen, überfüllten Bienenstock!

Aber nicht nur großartig, sondern auch viel besser als die Gelehrten. Warum viel besser? Weil die Geschichte noch nicht zu Ende ist.

Kurz nachdem Reaumur seine Berechnungen angestellt hatte, strandete ein Schiff. Der Kapitän wurde zur Verantwortung gezogen: Er hatte die vielen Messinstrumente auf dem Schiff, warum hat er den Kurs nicht berechnet? Der Kapitän verteidigte sich: Er habe seine Berechungen ganz richtig gemacht und dennoch wäre das Unglück geschehen. Die Berechnung hatte einen falschen Längengrad ergeben und deswegen sei das Unglück geschehen. Man rechnete nach und kam endlich auf die Ursache: Die Logarithmentafel enthielt einen Fehler!

Der Fehler der Logarithmentafel wurde berichtigt und mithilfe der ausgebesserten Logarithmentafel wurde wieder nachgerechnet, wie groß so eine Bienenwabe sein müsse. Und was stellte sich heraus? Die Winkel müssen so groß sein, wie die Biene sie baut! Also nicht die Biene hat sich geirrt, sondern die vielen Mathematiker.

Wenn wir das hören, ist es, als wenn ein Strahl von Gottes Weisheit vor uns aufblitzte ...

#Gottgibtes #WunderderNatur #DieBienealsGottesbeweis

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© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

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