• Monika Berger

Letzter Teil – Einen Tag nach dem anderen –


Die Strecke vergessend, die wir bereits hinter uns gelegt haben, entscheiden wir uns heute von neuem, zu glauben, wir entscheiden uns, zu hoffen, wir entscheiden uns, zu lieben. Und morgen beginnen wir wieder damit, ohne missmutig zu werden.

Genau daraus besteht das spirituelle Leben. Im gegenwärtigen Moment zu leben meint genau das: die Armut in uns selbst zu akzeptieren, nicht immer und immer wieder die Vergangenheit aufzurollen oder die Zukunft unter Kontrolle kriegen zu wollen, sondern uns mit dem heutigen Tag zufrieden zu geben.

Gott gibt seine Gnade nicht aus in der Weise eines Einnahmen-Ausgaben-Rechners meiner vergangenen guten oder bösen Taten. Er gibt mir Gnade nach meinem Glauben, und das heute: Es geschehe an Dir, wie Du geglaubt hast …! Die Vergangenheit spielt keine Rolle.

Wenn ich heute die Entscheidung treffe, zu glauben, zu hoffen und zu lieben, kann ich mir Gottes Liebe, die darauf baut, sicher sein. Das ist es ja, was dem rechten Schächer neben Jesus am Kreuz passiert ist: „Heute wirst Du mit mir im Paradies sein!“

(aus: Finer Femininity, Pater Jaques Philipp, One day at a time)

Ich danke nochmals Leane Van der Putten für die Erlaubnis zur Übersetzung dieses Briefes von P. Jaques Philipp und ich begrüße auch ganz herzlich alle Leserinnen aus den USA und Kanada!


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