• Monika Berger

unsere Sprache entdecken: die Liebe


Wir Frauen sprechen eine ganz andere Sprache als die Männer. Das macht alles ein bisschen besonders und ein bisschen kompliziert. Unsere großer Trumpf sind die Gefühle, ist die Intuition. Alles, was mit Herz und Kreativität zusammenhängt, fällt uns leicht und wenn wir etwas ausdrücken wollen, sprechen wir lieber in Bildern als in Formeln. Und wenn wir in Formeln sprechen, fällt nur ein Drittel unserer ganzen Erlebniswelt da hinein, der Rest kommt außerhalb eines „vorhersehbaren wissenschaftlichen Wertes" zustande.

Damit aber Männer unsere Sprache verstehen, sollten wir selbst einmal begreifen, was wir ausdrücken, wenn wir uns ausdrücken.

Und noch vorher muss uns bewusst werden, wie großartig der Schöpfer das alles in uns gelegt hat.

Eva, die erste Frau, wird Mutter der Lebenden genannt, Mutter des Lebens. (Das Gerücht geht um, dass ihr Name „Männin" sei, was aber ein Übersetzungsfehler ist.)

Also Mutter des Lebens. Siehst Du? Wow! Das ist unsere Aufgabe, unser Charisma, unser Task. Das Leben! So sollten wir uns immer wieder fragen, was hält mich lebendig? Und genau hier ansetzen, unser Sein zu ändern.

Mit dem Leben zu kommunizieren, das heißt, selbst lebendig zu sein, ein weites Herz zu haben, kurz gesagt, zu lieben.

Die Sprache der Frau ist die der Liebe. Hierzu fällt mir für unser aller kommende Woche nur ein sinnvoller Input ein: Das Hohelied der Liebe.

Ich empfehle es Dir zu lesen, zu betrachten, zu meditieren, in Dich aufzunehmen und als Nahrung zu gebrauchen. Du wirst sehen, es wirkt!

Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.

Und wenn ich prophetisch reden könnte und alle Geheimnisse wüsste und alle Erkenntnis hätte;

wenn ich alle Glaubenskraft besäße und Berge damit versetzen könnte, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich nichts.

Und wenn ich meine ganze Habe verschenkte und wenn ich meinen Leib dem Feuer übergäbe,

hätte aber die Liebe nicht, nützte es mir nichts.

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit.

Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.

Prophetisches Reden hat ein Ende, Zungenrede verstummt, Erkenntnis vergeht.

Denn Stückwerk ist unser Erkennen, Stückwerk unser prophetisches Reden;

wenn aber das Vollendete kommt, vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind und urteilte wie ein Kind. Als ich ein Mann wurde, legte ich ab, was Kind an mir war. Jetzt schauen wir in einen Spiegel und sehen nur rätselhafte Umrisse, dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich unvollkommen, dann aber werde ich durch und durch erkennen, so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; doch am größten unter ihnen ist die Liebe.


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