• Monika Berger

Hast Du Maria gesehen?


Nein, nicht die Deine Nachbarin, Cousine, Freundin oder Arbeitskollegin!

Maria, die seligste Jungfrau meine ich. Die Mutter Gottes und wie wir sie sonst noch nennen.

Hast Du sie schon mal gesehen, wie sie daheim sitzt und nicht kocht und nicht zusammenräumt, sondern nur sitzt und nachdenkt? Sie ist nämlich schon fertig mit Zusammenräumen, braucht nicht mehr viel zu kochen, nur mehr ihre Handarbeit und ihr Gebet ist ihr geblieben, vielleicht die Bienen, für die sie sorgt. Schau mal in Gedanken bei ihr vorbei!

Ich habe das schon manchmal gemacht. Und mir vorgestellt, wie es für sie gewesen ist, als ihr Sohn aus dem Haus war und Josef gestorben. Wie unendlich einsam muss sie sich gefühlt haben! Unverstanden mit ihrem Wissen um ihren Sohn, um die Geheimnisse, die nur sie in ihrem Herzen trug.

Wenn ich mir vorstelle, die heilige Gottesmutter hat zuerst das Wunderbarste gehabt, das man sich ausmalen kann: Gott im eigenen Haus, sogar als eigenes Kind (Lassen wir mal alle Ängste und Sorgen, die sich die hl. Familie mitgemacht hat, beiseite!), und dann geht er weg, ihr Jesus! Geht weg und lässt nichts mehr von sich hören. – Wie denn auch, ohne Telefon und so! – Und Josef, ihr Bräutigam, ist gestorben. Was ihr bleibt, ist ihr Wissen, die Gewissheit sogar, dass ihr Kind der Erlöser ist. Aber das heißt auch, dass er leiden muss, und zwar heftigst. Schließlich hat Maria die Schriften des Alten Testamentes gelesen und kennt das Schicksal des Schmerzensmannes bei Jesaja …

Wenn Du es bist, die sich gerade verlassen, nicht verstanden, im Stich gelassen und leer fühlt, dann denk an sie! Ihre Gefühle waren nicht anders als die Deinen, aber aus ihrer Haltung kann man lernen. Es ist die Haltung des „Dennoch-nicht-Zweifelns“. Eine Haltung, die naiv ausschaut, es aber nicht ist.

Wenn alles über Dir zusammenbricht, ist es wie mit einem dunklen, wolkenverhangenen Himmel. Von oben, aus dem Flugzeug betrachtet, ist die Sonne immer noch sichtbar. Nur von unten sieht es schlimm aus.

Es gibt sie, die Sonne, es gibt ihn, unseren Schöpfer, der nicht aufhört, für uns zu sorgen, wie die Sonne nicht aufgehört hat zu scheinen, auch wenn wir sie durch die Wolken hindurch nicht sehen. Wer würde denn ernsthaft zweifeln an der Nähe und dem Schutz Gottes, die uns immer umgeben, wenn er betrachtet, wie dieser Gott seine Schöpfung detailgenau plant und zusammenspielen lässt? In einem bald folgenden Beitrag werde ich darauf näher eingehen …

Und eines noch: Ich bin mir sicher, Maria hatte eine geistige Verbindung mit ihrem Sohn Jesus. Die Liebe kennt keine Grenzen. Auf geistiger Ebene sind tausende Kilometer ein Klax.

Die Technik des Internet kann hier als Beweis dienen, ja, als Beweis!

Wenn wir, auf mir unerklärliche Weise, über die heutigen Medien direkt miteinander verbunden sein können, so hat der Schöpfer dies auf jeden Fall schon lange vor uns „erfunden“.

Das meine ich mit geistiger Verbindung: Dass unsere Liebe auch wahrhaft dort ankommt, wo wir sie haben wollen, dass unsere Gebete nie ins Leere gehen und wir daher nicht wirklich einsam sind, nicht verlassen, sondern eine große Gemeinschaft von Menschen guten Willens.

Ich möchte Dich an dieser Stelle herzlich grüßen und Dir sagen, dass ich mich freue, dass es Dich gibt! Danke, dass Du bis hierher gelesen hast! Sei jederzeit wieder willkommen, dann werden wir miteinander das Mütterliche und Besondere, das in JEDER Frau verborgen ist, entdecken und vervollkommnen!

#allein #einsam #verlassen #Zweifel

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© 2017 Echt.Frau Inhaberin: Monika Berger, 4030 Linz, Österreich

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